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Zehnte Auflage des Allianz-Cup vor Immenstaad

„Drehig, drehiger, am drehigsten“ – so fasste eine Teilnehmerin am vergangenen Wochenende die Windverhältnisse beim Allianz-Cup der Europe-Klasse beim Yachtclub Immenstaad zusammen.

Dabei versprach die Windvorhersage noch einige Tage vorher quasi ideale Segelbedingungen, allerdings eben bei niedrigen Temperaturen. „Mit Windvorhersagen mehr als einen Tag im Voraus kann man eben meistens nichts anfangen, zumindest nicht beim Segelsport – und vor allen nicht am Bodensee“, so Fabian Bach, der als Wettfahrtleiter bei der zehnten Auflage der Regatta das Sagen auf dem Wasser hatte.

Gemeinsam mit seinem Nachfolger im Vorstandsamt, Xaver Rimmele, versuchte Bach dennoch das Beste aus den gegebenen Verhältnissen herauszuholen. „Faire Bedingungen für die Seglerinnen und Segler sind dabei das wichtigste auf der Bahn. Wenn der Wind deutlich dreht oder abflaut wird es unfair – daher mussten wir auch insgesamt drei Wettfahrten abbrechen“, so Bach weiter. Und drehend war der Wind am letzten Aprilwochenende: mit jeder Schauerwolke kam der Regen und auch der Wind aus anderen Richtungen, und anschließend meist die Flaute.

So begann auch der Samstag, der erste Regattatag mit Regen und Flaute, erst am Nachmittag wurden die 30 teilnehmenden Boote auf den See vor Immenstaad geschickt – um dann nach einer abgebrochenen Wettfahrt und kurzer Wartezeit wieder in den Hafen gelassen zu werden. Erst am Sonntag versprach das sich beruhigende Wetter Möglichkeiten für stabile Wettfahrtbedingungen. Mit aufkommendem Westwind konnte am Vormittag eine Wettfahrt gesegelt werden, hier gewann der Immenstaader Axel Rimmele knapp vor seiner Nichte Anica Rimmele das Wendeduell kurz vor der Zielline. Der drehende Wind machte dem Start der zweiten Wettfahrt dann erstmal einen Strich durch die Rechnung, sodass die Wettfahrtleitung die Regattabahn auf den neu aufkommenden Nordwind umbauen musste.

Nach zwei Startversuchen und einer abgebrochenen Wettfahrt setzte sich schlussendlich dann wieder der Westwind durch: Bei Windstärken von bis zu 20 Knoten konnte dann doch noch die zweite Wettfahrt ins Ziel gebracht werden. Hier gewann Niklas Weisenbach (Rastatt) knapp vor Axel Rimmele und Jannis Böhler (Radolfzell). In die Gesamtwertung gingen beim Allianz-Cup in diesem Jahr daher nur zwei Wettfahrten ein: Den Sieg holte sich nach 2015 erneut Axel Rimmele vom veranstaltenden Yachtclub Immenstaad vor Niklas Weisenbach vom Ruder-Club Rastatt und Paul Jannik Haufe vom Stuttgarter Segel-Club.

2016 Allianz CupTrotz der Bedingungen waren die Seglerinnen und Segler auch in diesem Jahr wieder begeistert von der Wasserarbeit rund um die Wettfahrtleitung des Yachtclub Immenstaad, die es bei schwierigsten Bedingungen schaffte eine sportlich hochwertige Veranstaltung aufs Wasser zu bringen: „Die Europeseglerinnen und Europesegler kommen seit Jahren gerne nach Immenstaad, da sie wissen, dass sie hier auf eine qualitativ hochwertige Wettfahrtleitung treffen, die aus den gegebenen Bedingungen das beste rausholt“, bedankt sich der Regionalobmann der Klassenvereinigung nach der Siegerehrung. „Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder“.

Seit Jahren wird sie Regatta vom Immenstaader Markus Eckardt unterstützt, bei dem sich der YCI herzlich bedankt.

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